Kino /Theater

Reise nach Berlin in die Vergangenheit

30.10.2021

DAS THEATER DER GOLDENEN ZWANZIGERJAHRE

Vor gut hundert Jahren erlebte Berlin einen veritablen Theaterboom. Die kurze Spanne der fragilen Stabilität der Weimarer Republik entfesselte im Kreis der Intellektuellen und Kulturschaffenden eine Dynamik, die nach einer Neuordnung der gesellschaftlichen Verhältnisse und neuen künstlerischen Ausdrucksformen drängte. Der Lebensstil der Bohème der „Goldenen Zwanziger“ war extravagant und glamourös, kombiniert mit Gesellschaftskritik und politischem Engagement.

Anhand von Bildern und Filmausschnitten aus dem Fundus der SAPA präsentiert PD Dr. Heidy Greco-Kaufmann einen Überblick über die Vielfalt der Theaterformen in der „Theatermetropole“ Berlin, die neunundvierzig Theater, drei Opernhäuser, unzählige Kabaretts und Kleinkunstbühnen, drei grosse Revuetheater und drei Varietés beherbergte. Theaterschaffende wie Max Reinhardt, Leopold Jessner, Erwin Piscator und Bertolt Brecht sorgten mit avantgardistischen Inszenierungen für Furore; Revue-, Kabarett- und Varietéstars ernteten mit neuartigen Tänzen und Gesängen frenetischen Applaus. Der Vortrag wirft ein Schlaglicht auf das Lebensgefühl dieser kulturellen Blütezeit und fragt nach Wechselwirkungen zwischen Theater und Gesellschaft.

Und richtig in Szene setzt Tiziana Greco die Zeitreise mit Gesang, Musik und entsprechender Kleidung.

Mehrwert:
Gratis Eintritt + Special Event mit dem Fernweh Pass

Zeiten:
Führungen: 15:00 und 17:00 

Um von den Vorteilen des Fernweh Pass zu profitieren, beziehe dein Fernweh Festivalbändeli an einer Bändeli-Umtauschstation. Bitte weise das Festivalbändeli beim Eintritt vor und geniesse die Vorteile.

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Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste

Die Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste, bewahrt und vermittelt das Schweizer Kulturerbe auf dem Gebiet der Darstellenden Künste und ist 2017 aus der Fusion des Schweizer Tanzarchivs mit der Schweizerischen Theatersammlung hervorgegangen.

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